Sicherheit MacJeder Apple-Nutzer kennt es und fast jeder Apple-User nutzt es: die Rede ist vom, auf allen Systemen vorinstallierten, Browser Safari. Doch gibt es eigentlich Alternativen? Ja gibt es, sogar wie Sand am Meer. Denn viele kleine App-Schmieden haben mittlerweile einen eigenen Browser bei iTunes am Start. Doch sind diese „NoName“-Produkte bedenkenlos empfehlenswert? Mitnichten!

Der Browser – eine digitale Visitenkarte

Die wenigsten von uns sind versierte Informatiker oder Programmierer, so dass wir nicht nachvollziehen können, was mit den Daten passiert, mit denen wir den Browser füttern. Sicherlich, wenn man den Browser und das Internet nur dazu benutzt, um unsere Seite aufzurufen, muss die Sicherheit nicht an erster Stelle stehen. Aber wer macht das schon? Wir zumindest nicht. Heutzutage ist es doch Gang und gebe via Internet etwas bei Amazon zu bestellen, Bankgeschäfte online zu erledigen, MMOs wie World of Warcraft oder auch mal eine Runde Poker zu spielen. Und um all diese Dinge zu benutzen braucht man sensitive Daten, bestehend aus Login und Passwort. Daten die keinem Dritten bekannt sein sollten; schließlich soll ja kein Missbrauch stattfinden. Also muss der Browser sicherstellen, dass die eingegebenen Daten nur beim Empfänger ankommen.

Browser Alternativen

Safari leistet da gute Dienste. Genau wie die großen Alternativen FireFox und Chrome. Aber je größer ein Projekt, desto beliebter wird das Produkt bei Hackern, die nach Hintertürchen suchen. Bei unseren Recherchen bei iTunes sind wir über den noch relativ unbekannten Webroot SecureWeb Browser gestoßen. Neben dem gewohnten Tab-Browsing bietet Webroot SecureWeb einen umfassenden Schutz vor Phishing-Seiten (vor diesen wird sogar in normalen Sucherergebnissen gewarnt!). Ebenso übernimmt der Browser die sichere Passwort-Verwaltung. Kurzum: neben den bekannten Browsern scheint Webroot SecureWeb eine echte Alternative zu sein und ist allemal einen Blick (oder zwei) wert!

Sicherheit geht vor

Doch egal wie gut und sicher euer Browser auch ist: kopflos solltet ihr im Internet nicht agieren. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch große Firmen Opfer eines Hacker-Angriffs werden können (z.B. Sony). Wenn ihr nun in Sonys PlayStation-Network die Selben Login-Daten und Passwörter verwendet wie bei Eurer Bank, Amazon und dem WoW & Poker-Account, sind nach einem Sony-Hack natürlich auch alle anderen Daten in Gefahr! Darum unser Tipp: benutzt für keinen Dienst im Internet das gleiche Passwort! Ändert zudem euer Kennwort regelmäßig! Natürlich gehört auch ein aktueller Virenscanner zur Grundausstattung, wenn man im Internet unterwegs ist. Meidet zudem fremde Rechner. Internet-Cafes sind wahre Virenschleudern und wenn ihr euch dort nur mal kurz bei eurer Bank einloggen wollt, dürft ihr euch nicht wundern, wenn Euer Geld Übermorgen „All-In“ in Zimbabwe ist. Und Spiele und Software, die normalerweise für hunderte Euros über die Ladentheke geht, gibt es nicht einfach so kostenlos im Internet. Meistens verbergen sich fiese Trojaner und Keylogger in den gepackten Dateien. Wer nichts zahlen will, zahlt am Ende drauf. Doch es gibt noch so viel mehr, was Ihr zur Sicherheit eures Rechners und eurer Accounts machen könnt.