Eine App auf euren Mac ist abgestürzt und lässt sich nicht schließen? Zwei einfach Tricks helfen.

OS X läuft in der Regel sehr stabil und stürzt nur sehr selten mal komplett ab. Aber mit immer größerer Verbreitung kommen auch immer mehr neue Apps für den Mac. Leider sind diese nicht immer ganz sauber programmiert und verursachen somit immer mal wieder Probleme

Mac App lässt sich nicht schließen

 

Woran erkannt man, dass ein Programm abgestürzt ist?

Das eine App abgestürzt ist und nichts mehr geht merkt man oft daran, dass sich der Mauszeiger in den bekannt Beachball verwandelt, sobald man damit über das Fenster des entsprechenden Programms fährt. Fährt man mit der Maus wieder zurück über den Schreibtisch verwandelt sich der Cursor wieder in den normalen Mauszeiger. Oft lässt sich dann auch ganz normal weiterarbeiten.

In einigen Fällen erkennt man ein abgestürztes Programm am Mac auch daran, dass man das entsprechende Symbol im Dock anklickt. Wenn sich hier nichts tut und das Programmfenster nicht zum Vorschein kommt, ist das auch meistens ein Zeichen für eine abgestürzte App.

In den meisten Fällen lässt sich zum Glück noch mit allen anderen Programmen weiterarbeiten. Oft ist nämlich wirklich nur das Programm betroffen, welches den Fehler verursacht hat.

App schließen per Testenkombination

So schließt du abgestürzte Apps

Ist eine App abgestürzt und lässt sich nicht schließen, sollte man in mehreren Schritten vorgehen. Als erstes probiert man die App über einen Rechtsklick im Dock anzusprechen. Öffnet sich hier noch ein Auswahlmenü, so kann man versuchen über „Beenden“ das entsprechende Programm zu schließen. Wichtig ist, dass man hier ca. 30 Sekunden wartet. Oft kann OS X die App noch normal schließen und braucht dafür nur etwas länger.

Sollte dieser Weg nicht mehr funktionieren muss man schon zu radikaleren Lösungen greifen um die App zu schließen. Über die Tastenkombination „ALT“ + „CMD“ + „ESC“ öffnet sich eine Art Taskübersicht. Hier sind alle aktiven Programme aufgelistet. Oft erkannt man die betroffene App schon daran, dass sie mit „(reagiert nicht)“ gekennzeichnet ist. Diese wählt man mit Linksklick aus und klickt anschließend auf „Sofort beenden“. Auch das kann wieder bis zu 30 Sekunden dauern.

Mac App lässt sich nicht schließen

Über dieses Fenster könnt hier eure Apps zum schließen zwingen.

Diese Lösung sollte man aber nicht leichtsinnig einsetzten. Die Mac App wird über diesen Weg einfach beendet ohne vorher den aktuellen Stand zu speichern. Änderungen sind also unwiderruflich verloren. Auch Änderungen an Einstellungsdatein werden bei dieser Variante nicht gespeichert. Im schlimmsten (und wirklich sehr seltenen Fall) kann damit die komplette App beschädigt werden und nicht wieder starten.

Wenn eure Mac ab sich nicht schließen lässt gibt es auch noch eine dritte Variante. Hierzu öffnet ihr unter Programme -> Dienstprogramme die App „Aktivitätsanzeige“. Unter den Reiter „CPU“ habt ihr alle aktiven Prozesse aufgelistet. In der Auflistung sucht ihr nach den Prozess, der zu eurer App gehört. Diesen klickt ihr wieder an und klickt danach auf das „X“ in der linken oberen Ecke der Aktivitätsanzeige. Auch dieser Weg hilft, wenn sich eine Mac App nicht schließen lässt.

Aber auch bei den Weg über die Aktivitätsanzeige gelten die selben Warnungen wie bei der vorherigen Variante. Die App wird einfach geschlossen und es kann auch hier zu Datenverlusten kommen.

Mac lässt sich nicht ausschalten

Die oben genannten Lösungen helfen super, wenn nur eine einzelne App abgestürzt ist. In manchen Fällen ist aber OS X abgestürzt und der ganze Mac lässt sich nicht ausschalten. Habt ihr einen iMac oder Mac mini, könnt ihr einfach den Rechner vom Strom trennen. Was macht man aber bei einen MacBook?

Auch hierfür gibt es eine simple Lösung. Man drückt den Einschaltknopf des MacBooks und hält diesen für ca. 10 Sekunden gedrückt. Der Mac geht dann komplett aus ohne OS X vorher herunter zu fahren.

Das ist natürlich auch nicht ganz ungefährlich. Denn auch hier werden vorher wieder keine Daten gespeichert. Den Mac über diesen Umweg auszuschalten sollte also immer die letzte Möglichkeit sein.

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