Im Dezember war es endlich so weit. Apple hat sein neues Flaggschiff veröffentlicht. Der schwarze iMac Pro wurde von vielen professionellen Anwendern sehnlichst erwartet. Um so ärgerlicher war die lange Wartezeit von bis zu vier Wochen. Doch jetzt haben es auch die ersten Modelle in die Apple Stores geschafft.

iMac Pro KeyboardBasismodell des iMac Pro ab 5.499 Euro

Wer den neuen iMac Pro auf seinem Schreibtisch aufstellen möchte, der muss mindestens 5.499 Euro investieren. Soviel kostet das Basismodell des neuen HighEnd Rechners nämlich. Dafür erhält man einen schicken schwarzen iMac samt schwarzer Apple Bluetooth Maus und schwarzem Apple Bluetooth Keyboard inklusive Ziffernblock.

Aber natürlich kommt es beim iMac Pro auf die inneren Werte an. Hier punktet der Profi iMac mit 8 Intel Xeon W Prozessoren in der Basiskonfiguration die auf bis zu 10 Prozessoren erweitert werden können.  32 GB Arbeitsspeicher sind serienmäßig verbaut. Diese können aber, anders als beim normalen iMac, nicht einfach selbst aufgerüstet werden. Hier sollte man also vorher genau überlegen wie viel Ram man braucht. Möglich sind bis zu 128 GB DDR 4 Ram.

Auch serienmäßig enthalten ist eine 1 TB SSD Platte. Diese kann für stolze 3.360 Euro auf 4 TB aufgerüstet werden. Hier sind externe Speicherlösungen über Thunderbolt 3 wahrscheinlich die bessere Lösung. Aber auch externe USB-C Festplatten sollten für die meisten Anwender eine adäquate Möglichkeit zur Speicherplatzaufrüstung darstellen.

iMac ProOhne Änderungen sofort verfügbar

Jetzt gibt es gute Neuigkeiten für alle Interessanten an der Basiskonfiguration des neuen iMac Pro. Die kleinste Variante steht ab sofort in den meisten Apple Stores in Deutschland zur Abholung bereit. Damit hat Apple seinen Zeitpan von Dezember 2017 fast eingehalten.

Wer allerdings etwas extra Leistung möchte oder gar eine größere SSD, der muss sich weiterhin gedulden. Alles abseits der Standardkonfiguration ist im Moment noch nicht sofort lieferbar und kann auch noch nicht im Apple Store abgeholt werden. Mit zirka zwei Wochen Lieferzeit muss man allerdings nicht all so lange warten. Entweder war Apple hier sehr gut auf die Nachfrage vorbereitet, oder das Interesse an dem neuen Flaggschiff ist doch nicht so groß wie erwartet.

Final Cut Pro X Update für den iMac Pro

Mittlerweile ist übrigens auch Apples iMac pro Update für Final Cut Pro X erschienen. Verschiedene Testberichte zeigen allerdings, dass dies wohl noch nicht ganz ausgereift ist. In vielen Disziplinen schlägt sich der normale 27″ iMac um einiges besser als der iMac Pro. Hier muss Apple also noch mal nachbessern.