Anker Nano Power Bank

Ankers QI Nano Powerbank im Test

Wer sein iPhone regelmäßig unterwegs nachladen muss, kennt das Dilemma: Klassische Powerbanks liefern viel Kapazität, sind aber klobig. MagSafe-Akkus sitzen zwar elegant am Smartphone, waren bislang aber oft entweder zu dick, zu schwach oder thermisch problematisch. Ankers neue Nano Powerbank will genau diese Lücke schließen: ultradünn, Qi2 mit bis zu 15 Watt und zusätzlich USB-C mit bis zu 20 Watt. Klingt nach dem perfekten Begleiter, vor allem seit Apple keine eigenen MagSafe-Akkus mehr anbietet.

Überblick: Was ist das hier eigentlich für ein Akku?

Bei der Nano Powerbank setzt Anker auf ein sehr klares Konzept: möglichst wenig Masse, möglichst wenig Alltagsstress. Die Powerbank ist laut Hersteller nur 8,6 mm dünn. Damit ist sie grob rund 50 Prozent dünner als viele vergleichbare Modelle. Trotzdem steckt eine Kapazität von 5.000 mAh im Gehäuse. 

Das reicht in der Praxis, um ein normales ungefähr einmal wieder aufzuladen, zumindest grob gerechnet. 

Qi2 statt “nur” MagSafe: Warum das wichtig ist

Der zentrale Punkt ist Qi2. Damit schafft die Nano Power Bank bis zu 15 Watt kabelloses Laden. Ältere magnetische Wireless-Powerbanks lagen oft bei 7,5 Watt und fühlten sich im Alltag entsprechend zäh an. 

Qi2 ist damit nicht nur ein Marketing-Begriff, sondern der Unterschied zwischen „lädt irgendwann“ und „hilft wirklich, wenn du unterwegs bist“.

Anker Nano QI PowerBank

Verarbeitung und Magneten: Der Teil, der oft unterschätzt wird

Viele magnetische Akkus scheitern nicht an der Idee, sondern an Kleinigkeiten. Ein wackliger Sitz reicht, und schon wird aus „praktisch“ ein ständiges Nachjustieren.

Bei diesem Modell wird ausdrücklich hervorgehoben, dass die Magnete sehr stark sind. Bei vielen Drittanbieter-Zubehör ist das leider keine Selbstverständlichkeit. 

Dicke, Gewicht, Handling: Der Alltag gewinnt

Die größte Stärke ist in meinem Test nicht eine einzelne Spezifikation, sondern das Gefühl, dass das Teil im Alltag kaum auffällt. Es trägt nur wenig auf, ungefähr in einer Größenordnung, die man eher von einem MagSafe-Wallet kennt.

Das ist genau der Punkt, an dem sich ultradünne Powerbanks lohnen: Man nimmt sie eher mit, weil sie nicht nerven.

Temperatur und Effizienz: Wird das Ding heiß?

Anker nennt eine Zahl, die man im Kontext sehen muss: Die Powerbank soll rund 14 Grad kühler laufen als andere Optionen am Markt. In meinem Test ist mir keine nennenswerte Erwärmung des Akkus aufgefallen. 

Wichtig ist auch der zweite Teil: Kabelloses Laden ist grundsätzlich ineffizienter als Laden per Kabel. Genau deshalb ist der USB-C-Anschluss hier mehr als nur ein Bonus.

USB-C als Joker: schneller laden, weniger Verluste

Neben Qi2 gibt es einen USB-C-Port mit bis zu 20 Watt. Wenn du wirklich schnell nachladen willst oder die Energie möglichst effizient nutzen möchtest, ist das die bessere Option, weil dabei weniger Energie in Verlustwärme verschwindet. 

Praktisch: Über USB-C kannst du auch kleinere Geräte wie AirPods oder Apple Watch laden, sofern du das passende Kabel dabei hast. Alternativ lassen sich kompatible AirPods auch über die Qi2-Fläche laden.

Anker Nano PowerBank

Preis und Varianten

Preislich liegt das Modell im Test bei ca. 50 Euro. Es wird in Weiß, Schwarz und Grün angeboten. 

Angebot: -20%
Anker Nano Powerbank, Ultraschlanke 5000mAh Magnet-Powerbank, Qi2-zertifiziert, 15W Max ultraschnelles Laden, MagSafe-kompatibel, tragbares Ladegerät, Ergonomisches Design, Für iPhone 17/16/15/14/13
  • Ultra-schlanke, Qi2-kompatible magnetische Powerbank: Erlebe die Raffinesse einer nur 0,86 cm dünnen Powerbank, die mit 5000mAh zuverlässig für dein Ladebedürfnis sorgt.
  • Maximale Sicherheit und Geschwindigkeit: Lade schneller und sicherer – dank Qi2 MagSafe-Kompatibilität, kontinuierlichem Akkuschutz und kraftvoller 20W Max USB-C Ladeleistung.
  • 15W MagSafe-kompatibles Schnellladen: Mit 15W Max MagSafe-kompatiblem Schnellladen sorgt die Anker Nano Powerbank für blitzschnelles Laden und hat dein iPhone 16 Pro in nur 42 Minuten wieder auf 25% Akku aufgeladen. (Daten basieren auf internen Tests, tatsächliche Ladegeschwindigkeiten können variieren.)
  • Unter 40°C für sicheres Laden: Mit der innovativen Graphen-Kühltechnologie, dualen NTC-Chips und cleveren Ladeanpassungen bleibt diese Powerbank bei maximaler Leistung angenehm kühl – 14 Grad unter dem Branchendurchschnitt für sichere und zuverlässige Ladeerlebnisse.
  • Lieferumfang: Anker Nano Powerbank (5K, MagGo, Slim), USB-C auf USB-C Ladekabel, Bedienungsanleitung, 24 Monate Garantie und unser freundlicher Kundenservice, der immer für dich da ist.

Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten / Letzte Aktualisierung des Preises am 18.01.2026 um 03:28 Uhr

Für wen lohnt sich die Anker Nano Power Bank?

Gute Wahl, wenn du:

  • eine sehr schlanke Lösung willst, die du wirklich mitnimmst 
  • Qi2 mit 15 Watt möchtest, statt der typischen 7,5-Watt-Notlösung 
  • einen Akku suchst, der sich als MagSafe-Ersatz im Alltag anbietet 

Eher nicht ideal, wenn du:

  • regelmäßig mehrere Geräte komplett leer nach voll laden willst
  • maximale Kapazität pro Euro suchst, dann sind dickere 10K oder 20K Powerbanks besser

Fazit: Minimalismus, der tatsächlich funktioniert

Ankers Nano Power Bank ist keine Powerbank für Extremfälle, sondern für den Alltag. Sie setzt nicht auf „mehr von allem“, sondern auf das, was unterwegs wirklich zählt: dünn genug, dass man sie nicht zu Hause lässt, schnell genug, dass sie spürbar hilft, und mit USB-C als sinnvolle Alternative, wenn es effizienter oder schneller sein soll. 

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