Mit dem 9,7“ iPad möchte Apple den Education Markt angreifen und wieder verstärkt in den Schulen vertreten sein. Dazu erarbeitete der kalifornische Konzern ein schlüssiges Konzept, um den Bildungseinrichtungen unter die Arme zu greifen.

großes Education Paket für Schulen und Unis

Die Vorstellung des iPad 9,7“ mit Apple Pencil Unterstützung war nur der erste Schritt dazu. Damit ist es auch möglich den Stift an nicht Pro geraten zu nutzen. Die finanzielle Einstiegshürde wurde damit extrem herabgesetzt. Der Langjährige Partner Logitech steuert noch einen günstigen Stift bei, der mit dem iPad kompatibel ist und nur im die 50 Euro kostet.

Allein mit der Hardware ist es aber natürlich noch nicht getan. Apple hat deshalb auch einige iOS Anpassungen vorgenommen und spezielle Apps auf dem Markt gebracht, die speziell für den Bildungsbereich entwickelt wurden.


Im Educationbereich ist es nun erstmals möglich zwischen verschiedenen Accounts zu wechseln. Auf diese Funktion haben wir schon seit Jahren gewartet. Leider bleibt sie aber vorerst nur den Bildungsbereich vorbehalten.

Der kostenlose iCloud Speicherplatz wurde von 5 GB auf 200 GB erhöht. Für Privatanwender würden dafür 2,99 Euro pro Monat fällig werden.

Die neue App Schoolwork ist ausschließlich für Lehrer interessant. Sie unterstützt bei der Verwaltung der Klasse. So können Lehrmaterialien verwaltet werden, Aufgaben verteilt und Lernfortschritte beobachtet werden. Diese Funktionen machen es den Lehrkräften teilweise einfacher, aber die Schüler werden auch transparenter und stehen unter ständiger Beobachtung.


Natürlich stehen auch weitere Anwendung für kreative Aufgaben zur Verfügung. Das iPad in Kombination mit dem Apple Pencil bietet sich einfach für Bildbearbeitung Zeichnungen an.

Neue Möglichkeiten dank Apple Pencil

Natürlich kann der Stift aber auch genutzt werden um im Unterricht mitzuschreiben. Die Schüler fühlen sich wie ein Ghostwriter, der an einem Roman schreibt.

Das schleppen schwerer Ordner hört somit der Vergangenheit an. Selbst die ersten Schulbücher und Arbeitsblätter sind schon digital verfügbar. Das spart eine Menge Platz und Gewicht im Schulrucksack.


immer mehr Schulen bereit

Am Anfang gab es nur ein paar Pilotschulen, die an diesem Projekt teilnahmen. Mittlerweile schaffen aber immer mehr Schulen die Technik an. Dabei ist das Geld für die Geräte oftmals gar nicht das Problem. 100.000 Lehrkräfte müssen geschult werden und mit den Möglichkeiten der iPads vertraut gemacht werden.

Für viele Lehrer ist diese Form des Unterrichtes genauso neu wie für die Schüler. Die neuen Möglichkeiten müssen ist vermittelt erden und die Ängste genommen werden.

Auch viel Skepsis herrscht noch, die mit Informationen erst noch abgebaut werden muss.