Apple iWatchGerüchte um ein iTV von Apple gibt es ja schon lange. Sie halten sich nun schon hartnäckig über Jahre. Auch wenn bis jetzt noch kein Apple Fernsehr in Sicht ist. Dafür verdichten sich nun die Hinweise zu einer iWacht. Immer öfter hört man aus angeblich gut informierten Kreisen, dass Apple an einer Uhr auf iOS Basis arbeite. Blommberg hat die Gerüchte jetzt auseinandergenommen und seine eigene These dazu.

Nach Blommbergs Informationen arbeiten bei Apple bereits 100 Mitarbeiter an der iWatch. Die Entwicklung soll angeblich schon so weit sein, dass mit eine Veröffentlichung noch vor dem diesjährigen Weihnachtgeschäft geplant sei. Das Apple aber zwei neue Geräte in einem Jahr vorstellt ist aber sehr unwahrscheinlich. Bloomberg geht deshalb davon aus, dass es auch 2013 kein iTV geben wird.

Warum sollte Apple aber an einer iWatch mehr Interesse haben als ein einem Apple Fernsehr? Dazu muss man einen Blick auf die Gewinnmargen der jeweiligen Bereiche werfen. Während die Margen bei TV Geräten bei sehr geringen 10 Prozent liegen, sind bei Uhren noch satte Gewinne bei Bruttomargen von 60 Prozent möglich. Und genau das ist der entscheidende Punkt. Apple sucht sich für neue Produkte oft Märkte bei denen noch hohe Gewinnspannen möglich sind.

Für die weiltweite Uhrenindustrie erwartet Citygroup Analyst Oliver Chen einen Umsatz von über 60 Milliarden US Dollar. Damit ist der Markt zwar nur halb so groß wie der weltweite TV Absatz von 119 Milliarden, dafür aber durch die hohe Gewinnmarge von 60 Prozent um ein vielfaches profitabler.

Laut Bloomberg Analyst soll Apples iWatch mit iOS Geräten kommunizieren und so verpasste Anrufe und eingehende Nachrichten anzeigen können. Auch eine Kartenanzeige wäre denkbar. Bedient wird die iWatch über den kleinen Touchscreen. Ähnlich wie beim alten iPod nano. Sehr wahrscheinlich ist auch, dass sich die Funktionen durch Apps aus den App Store noch erweitern lassen.

Erweiterbar mit Programmen aus dem App Store

Ein eigener App Store für die Apple Uhr wäre nur ein logischer weitere Schritt. Apple verdient bereits mit dem Store für iOS und dem Mac App Store für OS X jedes Jahr Milliarden. Für eine Uhr auf iOS Basis wären kleine Programme wie zum Beispiel eine Wetter App oder ein Taschenrechner denkbar. Ein eingebauter Schrittzähler und Pulsmesser würden auch gleich noch die alte Pulsuhr ersetzen.

Apple hat bereits mehrere Patente angemeldet die auf eine iWatch schließen lassen. Laut Bloombergs Quellen soll die iOS Uhr ende diesen Jahres erhältlich sein. Probleme bereitet Apple wohl zur Zeit noch der kleine Akku. Dieser soll mindestens vier bis fünf Tage durchhalten um die hohen Ansprüche der Entwickler zu erfüllen. Aktuell macht er aber schon nach zwei Tagen schlapp.

Das Projekt iWatch soll übrigens Jony Ive persönlich betreuen. Er schickte erst kürzlich Mitarbeiter seiner Abteilung in eine Uhrenmanufaktur. Dies befeuert die Gerüchteküche natürlich noch weiter.

Bleibt zu hoffen, dass Apple die Akkuprobleme bald in den Griff bekommt. Dann steht einer Veröffentlichung eines neuen revolutionären Produktes nichts mehr im Wege. Und die iWatch ändert wieder einmal alles …